Istoricul și stadiul actual al cercetărilor arheologice efectuate pe situl „Cetate” de la Zimnicea

Cercetări Arheologice 13, 2006, 189-212
https://doi.org/10.46535/ca.13.08



Istoricul și stadiul actual al cercetărilor arheologice efectuate pe situl „Cetate” de la Zimnicea


Authors: Daniel Spânu

Keywords: Hallstatt period; Latène period Middle Ages; settlement; research history

Abstract:

Veröffentlichte Mitteilungen über die Fundstelle „Cetate” von Zimnicea. Die Mitteilungen über die Fundstelle „Cetate” von Zimnicea sind mit einer überraschenden Sparsamkeit in der Fachliteratur, durch zwei kurze Grabungsberichte und mehrere Andeutungen in verschiedenen Beiträgen eingeführt worden, und das trotz den hier durchgeführten 12 Grabungskampagnen: 1924 (I. Andrieşescu), 1948-1949 (I. Nestor) und 1967-1975 (A. D. Alexandrescu). Von den Materialien, die wahrscheinlich bei der Fundstelle „Cetatea” während dieser Grabungen geborgen worden sind, wurden in der Fachliteratur nur unerhofft wenig keramische Stücke systematisch (abgebildet und beschrieben) vorgelegt und das Dank den Einsätze von Vasile Pârvan, Irina Casan-Franga und Dumitru Tudor und nicht der Grabungsleiter der verschiedenen Grabungsteams. Die bislang publizierten Ergebnisse haben gezeigt, dass in der Fundstelle „Cetate” Spuren dreier unterschiedlicher Zeitspannen belegt werden, können und zwar hallstattzeitliche Grabfunde, die von einer sehr intensiven, die fast die ganze Latènezeit andauernden Besiedlung gestört wurden und die ihrerseits von einer mittelalterlichen Dorfsiedlung des 14. – 15. Jahrhundert überlagert war. Gleichzeitig scheint die Stratigraphie der Fundstelle sehr komplex zu sein, in manchen Stellen bis zu einer Tiefe von 4 m. Obwohl die Morphologie des Geländes den Einheimischen aber auch den Archäologen immer die Existenz von Befestigungsanlagen suggeriert hat, wurden in der Fachliteratur niemals Befestigungssysteme erwähnt und das trotz den hier lang andauerten durchgeführten Forschungen. Bezüglich der Unebenheiten im Gelände, die als Verteidigungswall gedeutet wurden, konnte die Forschung bislang ihren anthropischen Charakter nicht belegen. Dagegen konnten Informationen über die Ausdehnung der latènezeitlichen Besiedlung auch jenseits dieser „Schutzgraben” gebracht werden, die alle einfache Graben darstellen, die durch die natürliche (oder auch anthropisch-moderne) Erosion des einheimischen Löss aus dem die hohe, über die Donauaue liegende Terrasse gebildet ist, entstanden sind. Die älteren Forschungen konnten die Kennzeichen jener, leider nicht weiter präzisierten Bauten aus Holz und Steinen, von großen Dimensionen (die I. Nestor von „Türmen” oder „Paläste” zu sprechen bewogen haben) erläutern, deren Reste nur in den Schnitten I und II identifiziert wurden. Nach den Indizien der Fachliteratur (sowohl von Pârvan, als auch von Nestor), wurden für die Errichtung der, innerhalb der latènezeitlichen Siedlung identifizierten Anlagen, Holzbalken, Steine für die Fundamente und eventuell Schilf benützt (Strohlehm wird nicht erwähnt). Manchmal hat A. D. Alexandrescu auch Dachziegel, schon für die erste Hälfte des I. Jahrhunderts v. Chr. erwähnt (was hypothetisch der IV Schicht aus der Siedlung entsprechen würde), doch scheint diese Behauptung mehr fraglich als glaubwürdig zu sein. Die Siedlungsstratigraphie wurde historisiert von A. D. Alexandrescu gedeutet, aber technischer und ausführlicher von Ion Nestor und Radu Vulpe beschrieben. In der von I. Nestor vorgeschlagener Schema, enthält die Stratigraphie der Fundstelle „Cetate” vier Siedlungsschichten, von denen die drei unteren mit Datierungselemente des 4. – 3. Jahrhundert v. Chr.: griechische (attische) Luxuskeramik, gestempelte Amphoren, eine thrakische Fibel und das Bruchstück eines Deckels mit dem Eindruck einer solchen Fibel in der weichen Pasta. Die obere Schicht (Schicht IV) scheint Datierungselemente zu enthalten, die in der aktuellen Forschung als kennzeichnende chronologische Indikatoren für den Ausgang des 2. und der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts a.Chr. betrachten werden. Dazu gehören, unter andern, die einheimischen Nachahmungen der delischmegarischen Becher. Im allgemeinen kann in der Forschung die Dürftigkeit der Argumentation der Synchronisierung zwischen den Siedlungs- und Bestattungsphasen beobachtet werden, doch niemals wurde sie widerlegt: die wenigen, auf der „Cetate” geborgenen und in der Literatur erwähnten Materialien sind aussagekräftig in dieser Richtung. Fragen, die von der älteren Forschung nicht gelöst wurden. Trotz einer anscheinenden Umschreibung auf Grund geomorphologischen Kriterien der latènezeitlichen Siedlung von Zimnicea, muss hervorgehoben werden, dass die Grenzen der latènezeitlichen Besiedlung nicht genügend präzisiert wurden. Aus diesem Blickwinkel sollte sogar die traditionelle Trennung des westlich vom heutigen Zimnicea liegendes Gelände zwischen „Cetate” und „Câmpul Morţilor“ („Feld der Tode“), mit einer gewissen Enthaltung betrachtet werden. Bei der Abwesenheit von publizierten Profilen der erforschten Schnitte fehlt der aktuellen Forschung ein konkludentes und vor allem konkretes Bild der Stratigraphie der getischen Siedlung von Zimnicea; dazu noch erschwert die Unmöglichkeit der Rekonstruktion der stratigraphischen Lage von chronologisch aussagekräftigen Funden, wie z. B. die gestempelten Amphoren, eine eventuelle vertiefte Verarbeitung der gegenwärtigen Quellenlage. Bedeutende chronologische Indikatoren, wie die griechischen Amphoren, aber auch die Becher mit Reliefverzierung können nur hypothetisch mit dem von I. Nestor vorgeschlagenes stratigraphisches Schema in Beziehung gebracht. Beim jetztigen Forschungsstand stehen uns keine konsistente Argumente für eine ununterbrochenen Besiedlung auf der „Cetatea” von Zimnicea vom 4. und bis im 1. Jahrhundert v.Chr. (oder sogar bis im 1. Jahrhundert n.Chr.?) zur Verfügung; im selben Maß können aber auch mögliche Diskontinuitäten nicht argumentiert werden.

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How to cite: Daniel Spânu, Istoricul și stadiul actual al cercetărilor arheologice efectuate pe situl „Cetate” de la Zimnicea, Cercetări Arheologice, Vol. 13, pag. 189-212, 2006, doi: https://doi.org/10.46535/ca.13.08


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